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Rückblick: Präsentation “Mit Mut zum Glück” im Parlament

“Das Leben wagen” ist der Untertitel und zugleich die hoffnungsvolle Botschaft von Franz-Joseph Huainiggs neuem Buch “Mit Mut zum Glück”. Huainigg engagiert sich als Abgeordneter zum Nationalrat für Menschen mit Behinderung und internationale Zusammenarbeit. Aufgrund einer fortschreitenden Lähmung seines Körpers seit seiner frühesten Kindheit war und ist sein Leben voller Herausforderungen, die er mit viel Mut und Optimismus meistert. Den Lesern seines Buches gibt er Einblick in dieses Leben und die Schlussfolgerungen, die er daraus gezogen hat. Er fordert seine Leser auf, selbstbestimmt und dankbar durchs Leben zu gehen und es mit all seinen guten und schlechten Seiten anzunehmen.

Mit Optimismus durchs Leben

Der Optimismus und Humor Huainiggs standen bei der Buchpräsentation im Parlament am 15. März 2016, die auch in Gebärdensprache übersetzt wurde, im Vordergrund.
Die Begrüßungsrede hielt der Zweite Präsident des Nationalrats Karlheinz Kopf. Er kennt Huainigg seit dreizehn Jahren und weiß seine Hartnäckigkeit, mit der er seine Ziele im Parlament verfolgt, sehr zu schätzen. Anschließend kamen Verlagseigentümer Georg Glöckler und Vorstandsmitglied der UNIQA-Versicherung Peter Eichler zu Wort und zeigten sich von Huainiggs Lebensgeschichte beeindruckt. Die UNIQA wird zahlreiche Exemplare des Buches an ihre Mitarbeiter weitergeben.

Die Moderation der Veranstaltung übernahm ORF-Moderatorin Claudia Stöckl. Sie führte mit Franz-Joseph Huainigg und seiner Frau Judit Marte-Huainigg ein sehr einfühlsames und auch unterhaltsames Gespräch über deren Leben und die damit verbundenen Hausforderungen in Vergangenheit und Gegenwart. Die Antworten Huainiggs waren schlagfertig und witzig, immer wieder betonte er die Wichtigkeit, das Leben mit Humor zu nehmen.

Hilfe annehmen

Franz-Joseph Huainigg ist sich sicher, dass es das Lebes jedes Menschen bereichert, wenn er Hilfe annimmt. Er selbst ist auf zahlreiche Menschen angewiesen: So ging sein besonderer Dank an seine Familie, seine Parlamentarische Mitarbeiterin Evelyn Pammer, die auch das Nachwort zu seinem Buch verfasst hat, und an seine Persönlichen Assistentinnen Nathalie Binder, Klara Fritz, Lena Hartl, Franziska Kalina, Pia Kolodziej, Annie Marsh, Mana Toloueifar und Merle Zahlingen.

Integration statt Mitleid

Wichtig ist Huainigg, die Situation von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft, aber auch in anderen Teilen der Welt, zum Besseren zu wenden. So gibt er in seinem Buch Tipps, wie der Umgang mit Menschen mit Behinderung glückt. Der wohl lustigste Ratschlag: “Wenn Sie jemanden sehen, der an einen Rollstuhl gefesselt ist, holen Sie die Polizei.” Er selbst sieht den Rollstuhl nicht als Belastung, nicht als etwas, an das er gefesselt ist. Im Gespräch mit Stöckl betonte er, dass der Rollstuhl für ihn eine Befreiung und Bereicherung darstellt, da er sich dank diesem überhaupt fortbewegen kann. Der letzte und wohl entscheidende Tipp in seinem Buch ist aber der, alle anderen Tipps wieder zu vergessen: “Seien Sie ganz Sie selbst. So ergibt sich bestimmt ein persönliches und wertvolles Gespräch.”

Fotografischer Rückblick

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Fotos: © Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Mike Ranz

Wir danken allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung!

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