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BECKENKREISEN – „SUFI-KREISE“: YOGAÜBUNG FÜR ZWISCHENDURCH

Diese Übung verwendet Yogalehrerin und Autorin Angelika Ahrens in ihren Yogastunden oft zum Aufwärmen. Man kann diese Übung aber auch jederzeit zwischendurch praktizieren, zb. auch auf dem Bürosessel.

UND SO GEHT’S: Setze dich in die einfache Haltung (Schneidersitz) auf deine Matte oder auf deinen Bürostuhl. Die Beine sind vor den Schienbeinen gekreuzt. Der Po bleibt am Boden. Sitze gerade. Lass die Schultern locker. Lege deine Hände auf die Knie, die Handflächen schauen nach unten. Schließe die Augen. Mache große, weite Kreise mit deinem Oberkörper aus der Hüfte heraus, im Uhrzeigersinn. Atme durch die Nase ein, wenn du nach vorne kommst. Strecke die Brust raus. Atme aus, wenn du nach hinten kommst. Halte den Kopf aufrecht in der Verlängerung der Wirbelsäule. Vielleicht hilft der Gedanke, mit dem Kinn einen großen Kreis zu zeichnen. Das Ein- und Ausatmen sollte in etwa gleich lang dauern.
Wiederhole die Übung 1-3 Minuten in jede Richtung. Du kannst zum Schluss noch einmal kleinere Kreise machen und dich dann in der Mitte auspendeln.

TIPP: Um deinen unteren Rücken zu stützen, kannst du dich auf einen Yogablock oder ein Kissen setzen. Du kannst auch deine Yogamatte ein Stück weit einrollen und dich draufsetzen. Außerdem kannst du die Beine wechseln, wir haben alle eine mehr und einer weniger dominante Seite. Vermeide auf alle Fälle runde Schultern.

WIRKUNG: Die Übung ist sehr beruhigend und gut für die Taille. Sie lockert nicht nur die untere Lendenwirbelsäule, sie erleichtert auch das gerade Sitzen. Die Sufi-Kreise wirken sanft auf das Gehirn und helfen, Probleme loszulassen. Sie beleben den Geist, trainieren den Gleichgewichtssinn.

 

          Fotos: (c) Barbara Wirl

 

 

Mehr Yogaübungen für Zwischendurch und unterwegs findet ihr in Angelika Ahrens‘ Buch „Belastbar und fit“.

 

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